Taping
Wie wirkt Taping?
Kinesiologisches Taping ist eine tolle Behandlungsmethode, mit der viel gutes im Gewebe bewirkt werden kann. Aber diesen Tapeanlagen geht immer eine tierphysiotherapeutische Befundung und Behandlung voraus. Das Tape ist eine ergänzende Maßnahme, um die eigentliche Behandlung zusätzlich zu unterstützen, zu verstärken, zu verlängern und den Effekt der Behandlung somit länger anhaltend zu gestalten. Es kann zwar auch alleine für sich wirksam sein, aber es entfaltet seine beste und nachhaltigste Wirkung, wenn man das betroffene Gewebe vor dem Taping je nach Befund massiert, lockert, mobilisiert, aktiviert, dehnt und so weiter.
Wie wird Taping angewandt?
Die Tapes werden je nach Befund unterschiedlich aufgeklebt. Wichtig ist, dass es für jedes Tier individuell zugeschnitten und angebracht wird. Die betroffene Körperstelle(n) wird vor der Tapeanlage desinfiziert und von Körperfetten befreit. Langhaarige Hunde müssen um die Wirkung des Tapes richtig zu entfalten an der Stelle rasiert werden, damit das Tape auf der Haut angebracht werden kann. Anschließend wird das Tape aufgeklebt und verbleibt dort für vier bis fünf Tage oder bis es sich von selber ablöst und die Wirkung nachlässt.
Mögliche Indikation
- Muskuläre Probleme
- Fasziale Probleme
- Arthrose
- Schwellungen
- Gelenkinstabilität
- Triggerpunkte
- Sehnenschäden, Stauchungen / Zerrungen der Extremitäten
- Narbengewebe
- Schmerzen
Mögliche Kontraindikation
- Hauterkrankungen
- Offene Wunden
- Fieber
- Lokale Infektionen
- Trächtigkeit
- Bösartige Tumore
- Unverträglichkeit
- Felllänge (Indirekte Kontraindikation; Fell muss rasiert werden an betroffener Stelle)
- Toleranz des Hundes / Pferdes (Indirekte Kontraindikation)
Schreiben Sie mir bei Interesse gerne eine Nachricht an info@tierisch-gesund.com und wir werden dann alles weitere besprechen.


